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Der Genfer Automobilsalon in der ersten Märzwoche des Jahres zählte vor Corona stets zu den Highlights der Autowelt. Premium-Hersteller glänzten mit prunkvollen Darstellungen und präsentierten ihre Neuheiten. Am 5. März 2021 vor 30 Jahren präsentierte Rolls-Royce Motor Cars den eleganten Bentley Continental R. Wenige Wochen später wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Wir freuen uns, wenn der erste Besitzer dieser Design-Ikone bei einem unserer GTÜ-Partner zur Oldtimerbegutachtung gemäß § 23 StVZO zur Erlangung einer H-Zulassung vorfährt.
Der Vergaser, von vielen als die Lunge der klassischen Automobile bezeichnet, begleitete die Automobilproduktion von etwa 1910 bis Anfang der 1980er Jahre als integraler Bestandteil der Motorentechnik. Der mit Abstand größte Hersteller und Lieferant in den Anfangsjahren des Automobils war die in Berlin ansässige Firma Pierburg, die 1931 als Deutsche Vergaser-Gesellschaft DVG umfirmiert und nach dem Krieg in Neuss weiterproduziert. 1978 firmierte die DVG erneut als Pierburg und gehört heute zur Rheinmetall Automotive.
Vor genau 8 Jahren erschien die von der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) verabschiedete „Charta von Turin“, die in 11 Artikeln Vorschläge und Zielsetzungen zur Erhaltung und fachgerechten Restaurierung von historischen Fahrzeugen veröffentlichte. Im Kern fordert die Charta zur Erhaltung der historischen Substanz unter Verwendung zeitgemäßer Materialien und Arbeitsprozesse auf, wenn es um die Erhaltung, Restaurierung oder Reparatur historischer Fahrzeuge geht. Die Diskussion war eröffnet und zeigte, dass der Begriff historische Substanz in der Szene sehr unterschiedlich verstanden wurde.
Sondermodelle sind meistens wertsteigernd. Somit ist die Kenntnis darüber bei der Erstellung eines Wertgutachtens wichtig. Erst vor wenigen Tagen erhielt die GTÜ-Classic wieder eine Anfrage über ein mögliches Porsche-Sondermodell, über das aber auch „im Netz“ nichts zu finden ist. Wir nehmen dies zum Anlass, erklären die grundsätzlichen Unterschiede und nennen einige Beispiele.
Nahezu alle Branchen des globalen Marktes haben das Corona-Jahr 2020 mit deutlichen Blessuren oder zumindest spürbaren Umsatzeinbußen abgeschlossen. Betrachtet man den Markt für Classic Cars und hier vor allem die Auktionen, so ist feststellbar, dass dieser Markt trotz allen Widrigkeiten in 2020 äußerst widerstandsfähig war und trotz Corona für Auktionsrekorde sorgte. Dies ist nicht zuletzt auf das Engagement der Bieter und der nahezu ungebrochenen Begeisterung der Sammler und Enthusiasten zurückzuführen.
Heute gehört es fast schon zum „guten Ton“ einer hochwertigen Oldtimer-Veranstaltung, dass der ein oder andere historische Transporter von Rennfahrzeugen im Fahrerlager zu finden ist – zumal diese historischen Zeitzeugen immer einen Blickfang darstellen. GTÜ Classic hat die Anfänge des Revivals dieser besonderen Fahrzeuggattung recherchiert.
Als der Oldenburger Kaufmann und DSK-Fairnesspreisträger Jörg Hatscher im Januar 2019 die Tourenwagen-Legenden (TWL) - www.tourenwagen-legenden.de - aus der Taufe hob, fußte diese auf dem im Jahr 2009 gegründeten Tourenwagen Revival (TWR), bei dem erstmals die legendären Rennfahrzeuge aus der damaligen DTM und ITC ihre Kräfte auf den Rennstrecken maßen. Die Gleichmäßigkeitsprüfung für Touren- und Sportwagen, das Tourenwagen Revival (TWR), wird nun gemeinsam mit der Rennserie Tourenwagen-Legenden (TWL) von Jörg Hatschers Team organisiert. Das Ziel damals wie heute: fairer Motorsport im familiären Umfeld mit Fahrzeugen der frühen DTM und ITC auf die Rennstrecke zu bringen. Zugelassen bei der TWL sind aber auch die schnellen und technisch anspruchsvollen Fahrzeuge der STW-Zeit (Super-Tourenwagen). Beim Revival können darüber hinaus auch nahezu alle anderen Rennfahrzeuge inkl. Sportwagen wie von Porsche, Ferrari und anderen eingesetzt werden. Der Slogan „Racing with friends“ wird in diesen Rennserien gelebt, die durch schlanke Organisation und professionelle Abwicklung nah am Motorsportler agieren.
Eigentlich sollte der Hanomag Partner der Produktionsneustart der Hanomag Personenwagen nach dem 2. Weltkrieg sein, aber der bei der Pressevorstellung optimistisch gewählte Slogan: „Hanomag baut wieder Personenwagen“ war schon nach kurzer Zeit wieder vergessen. Ein mutiges Konzept mit fortschrittlichem Design wanderte in die Schrottpresse, obwohl der zur IAA 1951 in Frankfurt a.M. vorgestellte Wagen seinen Mitbewerbern am Markt den Rang hätte streitig machen können. Der Hanomag Partner, von der Presse damals hochgelobt, blieb wegen produktions- und versorgungstechnischer Probleme ein unternehmerisches Sorgenkind, dessen rund 20 Prototypen noch im gleichen Jahr verschrottet wurden.
Die BBE Automotive GmbH in Köln präsentierte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Verbänden ZDK, VDA und VDIK die neue Studie zum Markt der Classic Cars. Die Pressekonferenz wurde am 07. Dezember 2020 auch als Livestream aus der historischen Empfangshalle der Motorworld Köln-Rheinland übertragen. Präsentiert wurde unter anderen der aktuelle Bestand an Classic Cars auf Basis der Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) und einer bundesweit angelegten Befragung von etwa 300 Werkstätten mit Classic-Engagement. Erstmals wurde zudem der Oldtimerbestand Deutschlands bezüglich des Wertes analysiert und in sieben trennscharfe Segmente gegliedert. Bei den Oldtimern ergibt sich in Summe etwa ein Bestand von einer Million Fahrzeuge, allerdings sind das lediglich etwa 1,8 Prozent des gesamten Fahrzeugbestands in Deutschland. Davon wären rund 200.000 Fahrzeuge über 07er Kennzeichen oder in Museen und Sammlungen stehend gar nicht zugelassen.

Mythos Gepäckträger

Heute sieht man im Straßenverkehr vorwiegend Fahrräder auf Gepäckträgern – und im Winter Skiboxen. In den fünfziger und sechziger Jahren wurde praktisch alles auf das Dach geschnallt, genau genommen auf offene Trägersysteme. Der Grund war, dass die Fahrzeuge deutlich kleiner waren, und es kaum Kombis und schon gar keine SUVs gab. Und: Die Familien waren zahlenmäßig größer. So haben wir noch abenteuerlich beladene Dachgepäckträger in Erinnerung, nur mit vier Klemm-Verschraubungen an den Dachkanten befestigt.
Das Jahr 2020 war für die Oldtimer-Szene nicht gerade üppig gesegnet mit Veranstaltungen und Messen. Umso dankbarer wurde die Sonderausstellung des ADAC-Nordrhein in der Motorworld Köln | Rheinland aufgenommen, die mit zahlreichen Exponaten aus der über 100jährigen Tradition des Automobilclubs aufwarteten. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 27. Oktober 2020 war dieser Termin eine willkommene Gelegenheit in Corona-Zeiten Gleichgesinnte zu begegnen und „altes Blech“ zu bewundern. Selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Corona Schutzmaßnahmen präsentierte der ADAC Nordrhein e.V. sechs besondere Exponate aus der über 100-jährigen Clubgeschichte des größten ADAC-Regionalclubs, die über das Areal des ehemaligen Flughafens in den neuen Hallen der Motorworld Köln ausgestellt wurden.
Wir, das GTÜ-Classic-Team, blicken an einem dieser schönen Herbsttage zurück auf insgesamt acht Generationen der Jaguar XJ-Serie. Das Fotofahrzeug wurde entsprechend der besonderen Jahreszeit ausgewählt: Ein Jaguar XJ 6 4.2 L der zweiten Serie in Chestnut Brown.
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