ZDK entwickelt Schulung für Youngtimer

[ct-red] Der ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) möchte seine Weiterbildungsangebote im Bereich „Youngtimer“ ausbauen. Ergänzt werden sollen die bisher verfügbaren Angebote im Segment „Klassiker“ in Kooperation mit den Berufsbildungsstätten des Handwerks.

Einer BBE-Studie zufolge sind ungefähr zehn Millionen Youngtimer-Fahrzeuge mit den Baujahren ab Ende 1970 bis Mitte 1995 noch auf den Straßen unterwegs. Die Diagnose und ordnungsgemäße Wartung, Einstellung und Reparatur der seinerzeit verbauten Systeme, wie Gemischaufbereitungsanlagen, Bremssysteme oder Komponenten der Bordelektrik, sind heute mit modernen Testgeräten teilweise nicht hinreichend prüfbar. Reparaturen können die Betriebe nur mit den entsprechenden Werkzeugen durchführen. Die Generation der heute in den Werkstätten üblicherweise Beschäftigten verfügt aufgrund fehlender praktischer Erfahrung und/oder fehlender Messgeräte nicht mehr über die hierfür notwendigen Kenntnisse. Die Generation von Mitarbeitern in den Werkstätten, die diese Fähigkeiten noch haben, nimmt verständlicherweise mehr und mehr ab. Die meisten Besitzer solcher Fahrzeuge sind jene, deren Hauptanliegen es ist, den Werterhalt und die Fahrtüchtigkeit ihres Fahrzeuges sicherzustellen. Der ZDK und die TAK haben gemeinsam mit weiteren Fachleuten ein Weiterbildungskonzept erarbeitet, ergänzte ZDK-Oldtimerexpertin Andrea Zeus die Mitteilung. Mehr Informationen zur geplanten Maßnahme finden Sie unter dem weiterführenden Link.

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