Vespa World Days 2017 in Celle

[ct-red] Vom 22. bis 25. Juni 2017 werden in Celle zu den 53. Vespa World Days mindestens fünftausend Vespisti aus nahezu allen europäischen Ländern und aus Übersee in der alten Herzogstadt im Süden der Lüneburger Heide erwartet. Schirmherr ist Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.

Das Licht der Welt erblickte die Vespa vor 70 Jahren. Und das in dem Landstrich Italiens, der als Synonym für mediterranes Leben gilt: der Toskana, genauer in Pontedera in der Provinz Pisa. Längst gehört die Vespa mit weltweit über 18 Millionen verkauften Exemplaren (in 150 Modellen) zu Italien wie Pizza & Pasta, Capri oder Venedig. Ihr Kennzeichen damals wie heute: breites Hinterteil, schmale Taille. Die Vespa war bereits ein Klassiker, bevor die Automobilhersteller die Retrowelle für sich entdeckten und – als Reminiszenz an die Zeit des Wirtschaftswunders – Mini, Beetle & Co. in ihre Showrooms stellten. Apropos Beetle oder besser Käfer: Der Wolfsburger erlangte zwar ebenfalls Berühmtheit, aber nie das Prädikat „himmlisch“ wie la dolce Vespa. Sie wurde 1953 vom damaligen Heiligen Vater, Papst Pius XII., auf dem Petersplatz gesegnet. Freunde der Vespa werden auf ihre Kosten kommen. Am Freitag und Samstag (23. und 24. Juni) sind zwei große Ausfahrten geplant. Sie werden, von der Polizei eskortiert, von Celle durch die Lüneburger Heide und zurückführen. Teilnehmen dürften jeweils einige tausend Wespen. Für die diesjährigen Vespa World Days mit ins Boot geholt haben die Veranstalter nicht nur die Landesregierung, die Spitzen der Kommunalpolitik und die Polizei sowie die örtlichen Rettungs- und Hilfsdienste. Hinter ihnen stehen außerdem die deutsche Vespa-Gemeinde, in Gestalt des Vespa Club von Deutschland, der Vespa World Club und nicht zuletzt der Erfinder des Motorrollers, Piaggio. Celle reiht sich mit dieser Veranstaltung in eineListe von Städten wie London, Mantua, St. Tropez und im nächsten Jahr Belfast ein.

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