Vauxhall Heritage Center feiert Jubiläum

[ct-red] Einmal im Jahr öffnet die britische Automobilmarke Vauxhall die Tore zum Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Markentreffen. In diesem Jahr ist es am 10. Juni wieder soweit, und natürlich stehen die Festivitäten zum ersten Vierteljahrhundert des Heritage Centre im Mittelpunkt.

Vauxhall, vielen nur als britische Opel bekannt, war in den Anfangsjahren durchaus ein eigenständiges Unternehmen mit eigenen Entwicklungen. Von 1903 bis 1973 stellten die Briten völlig unabhängige Eigenkonstruktionen auf die Räder. 1925 übernahm dann wie bei Opel General Motors den Automobilbauer – und zunehmend das Ruder in der Entwicklung. Auch wenn die Fahrzeugpalette von Vauxhall immer stark an die der Schwestermarke aus Rüsselsheim angelehnt war, so gab es doch jahrzehntelang nahezu keine Gleichschaltung der beiden GM-Töchter in Europa. Während auf dem Festland der Kadett die Massen motorsierte, sorgte im Königreich beispielsweise der Viva für die gleiche Rolle. Nur einmal kam ein ursprünglich von den Briten entwickeltes Produkt auch auf den deutschen Markt: Die Chevette auf Basis des sogenannten T-Car übernahm die Rolle der Programmergänzung im Portfolio, bis zur Einführung des Opel Corsa. Vom Festland weitgehend unbeachtet baute aber auch Vauxhall respektable Autos, die vor allem vor dem zweiten Weltkrieg einen hervorragenden Ruf genossen. Vor 25 Jahren erinnerte sich auch die Konzernspitze an ihre reichhaltige Tradition und gründete das Vauxhall Heritage Centre. Wer jetzt an ein groß angelegtes Museum denkt, liegt jedoch falsch. Das Heritage Centre ist vielmehr eine gut ausgestattete Sammlung mit 75 Fahrzeugen aus der eigenen Historie und einer Werkstatt mit zwei Angestellten. Möglichkeiten die Räumlichkeiten unweit des Firmensitzes in Luton zu besichtigen gibt es so gut wie nicht. Bis auf eine Ausnahme, den Tag der „Offenen Tür“. Mehr dazu unter dem weiterführenden Link.

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