Strom-Linien-Form: der geringe Widerstand

[ct-red] Die Sonderausstellung des Zeppelinmuseums in Friedrichshafen widmet sich ab dem 4. November 2016 dem Thema Aerodynamik in mehreren Facetten: Ausgehend von den ersten strömungsgünstigen "fliegenden Zigarren" über die aerodynamische Gestaltung von Flugzeugen und Automobilen wurden auch andere Kraftfahrzeuge und Züge aerodynamisch optimiert.

Die Ausstellung zeigt die technische Vielfalt, die historischen Brüche und Kontinuitäten ebenso, wie die gesellschaftliche Bedeutung des Themas Stromlinienform. Von der Luftschifftechnik spannt sich der Bogen bis zur aerodynamischen Gestaltung von Flugzeugen, Eisenbahnfahrzeugen, Automobilen, Omnibussen, Lastkraftwagen, Traktoren, Motorrädern oder Fahrrädern. Im Sport werden nicht nur Bobschlitten oder Rennräder im Windkanal aerodynamisch immer weiter verfeinert, sondern auch der menschliche Körper und seine Bewegungsabläufe. Auch Produktionsprozesse, Organisationsstrukturen, Transportlogistik und Kommunikation unterliegen stromlinienförmiger Optimierung bis hin zur Konsequenz einer zur völligen Reibungslosigkeit harmonisierten Gesellschaft ohne Ecken und Kanten. All diese unterschiedlichen Blickwinkel auf das Thema Stromlinienform beleuchten die Ausstellung und ein umfangreiches Begleitprogramm. Zur Ausstellung ist im Olms Verlag eine umfangreich bebilderte Publikation erschienen, die bereits auf der Frankfurter Buchmesse erschienen ist. Die Sonderausstellung läuft bis zum 17. April 2017 im Zeppelin Museum in der Seestraße 22 in 88045 Friedrichshafen.

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