Sonderschau in der Auto- und Uhrenwelt

[GTÜ] Noch bis Ende März 2015 läuft im Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten in Schramberg die Ausstellung „Die Maico-Story – Champion im Wirtschaftwunderland“. Die Dokumentation über den Hersteller Maico aus Pfäffingen gilt als eine der Besten, die je gezeigt wurden.

Die Geschichte der Pfäffinger Maico-Werke war ein stetes Auf und Ab. Das Familienunternehmen überlebte die Weltwirtschaftskrise steuerte durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Bis Mitte der fünfziger Jahre versprach das Geschäft mit den zuverlässigen Maico-Zweirädern guten Erfolg. Es wurden Modelle hergestellt, die allesamt den Bedürfnissen der Zeit entsprachen: Einfache, anspruchslose, sparsame und bezahlbare Beförderungsmittel. Mit der Maico Taifun brachten die Schwaben im Jahr 1952 das wohl weltweit modernste Motorrad seiner Zeit auf den Markt – allein in 1952 stieg die Produktion bei Maico auf über 26.500 Motorräder. Zum wirtschaftlichen Profit kam der sportliche Ruhm: In ganz Europa fuhren Maico-Maschinen und Maico-Fahrer glorreiche Siege ein. An die tausend Medaillen und Pokale aus aller Welt waren eine vorzügliche Werbung für das Pfäffinger Motorrad-Geschäft. Mitte der fünfziger Jahre geriet Maico wie alle Motorrad-Hersteller in Schieflage. Das Auto war das Thema Nummer 1 der Menschen. Aus diesem Grund versuchte sich die Firma im Auto-Geschäft. Die Ausstellung im Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg ist laut Fachleuten die wohl umfassendste Sonderschau zum ehemaligen Pfäffinger Traditionsunternehmen Maico die bisher zu sehen war. Gezeigt werden die Milestones von Maico, sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern. Die Story im Auto- und Uhrenmuseum beginnt mit dem ältesten noch vorhandenen Fahrzeug von Maico – einem Fahrrad mit Holzfelgen aus dem Jahr 1926 und endet mit dem schnell geplatzten Traum eines schwäbischen Volkswagen – beginnend mit dem Champion und dem Maico 500 bis hin zum raren stilistischen Meisterwerk – dem Maico 500 Sport. Im Internet erwartet Sie zudem ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung. Folgen Sie dem weiterführenden Link.

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