Sonderausstellung Schneemobile im Verkehrshaus

[ct-red] Vom 01.März – 15.Mai 2015 wird das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern eine Sonderausstellung zur Historie und Entwicklung von Schneemobilen zeigen. Im Wondercave des Verkehrshauses sind ausgewählte Objekte zu sehen, welche die Geschichte und technische Entwicklung dieser Fahrzeuge dokumentiert.

Schneemobile gehören zu einer speziellen Fahrzeugart. In schneereichen und unwegsamen Gebieten sorgen sie für ausreichende Mobilität auch im Winter. Als Schneemobile oder Motorschlitten auch Schneemotorräder werden Kraftfahrzeuge bezeichnet, die auf nicht präparierten Schneepisten ein bis zwei Personen transportieren können. Die Vorläufer der heutigen Motorschlitten hatten Propellerantrieb. Die ersten Aerosani wurden um 1903 in Russland entwickelt. Auch in Böhmen und Nürnberg wurden nach 1900 propellergetriebene Schlitten gebaut. 1922 baute Bombardier das erste moderne Schneemobil Ski-doo, das heute noch als Marke des Herstellers Bombardier verwendet wird. Weitere Hersteller von Schneemobilen sind Arctic Cat, Polaris und Yamaha Motor. Schneemobile werden durch Kufen gelenkt, die Motorkraft wird über eine Kette übertragen. Früher kamen ausschließlich luftgekühlte Zweitaktmotoren zum Einsatz, in den letzten Jahren werden vermehrt auch flüssigkeitsgekühlte Viertaktmotoren verbaut. Die Motorleistung reicht von etwa 30 kW bis 220 kW. Neben den kufengelenkten Schneemobilen haben sich auch kettengetriebene Schneeraupen im Pisteneinsatz durchgesetzt (siehe Foto Snow Trac). Das Verkehrshaus gibt zu diesen technischen Entwicklungen einen kleinen Einblick in Form einer Sonderschau, die ab 1. März täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet ist.

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