Royal Enfield will nach England zurück

[GTÜ] 1970 verließ die letzte in England gebaute Enfield die Insel und kurz vor der Jahrhundertwende gingen auch die Namensrechte von Royal Enfield nach Indien. Dort war man bereits vor 60 Jahren mit dem Aufbau der Produktionsstätte für die legendären Bullet-Motorcycles befaßt.

Rund 15 Jahre nach der Ausgliederung der Bullet-Produktion kamen ab 1970 alle Royal Enfield Typen als Enfield India auf den Markt. Mit der neuen Royal Enfield Continental GT kehrt die Marke mehr denn je zu ihren englischen Wurzeln zurück. Der Café Racer spricht neben den Fans des gepflegten Klassikers auch eine junge, wilde Generation an. Die Zeit ist offenbar reif für die Rückkehr ins Stammland. Die älteste noch produzierende Motorradmarke der Welt plant eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Wie britische Medien berichten, errichtet Enfield ein Entwicklungszentrum in Leicestershire, das ab dem kommenden Jahr mit einer ebenfalls neuen Technikzentrale im indischen Chennai zusammenarbeiten soll. Zwar werden die Bullets, Continental GT und Enfield Classic weiterhin in Indien produziert werden, aber die Entwicklung der zukünftigen Motorräder, die Technik und das britische Erbgut der Motorräder wird in England angesiedelt. Mit dem Kauf von Harris Produktions in England sowie dem Aufbau eines Development Centers in den Midlands kehrt die Marke wieder in die alte Heimat zurück. Das große Ziel ist die Produktion einer Zweizylinder, so die ersten Verlautbarungen. Die neuen Bullets führen damit die Linie, der seit 1933 gebauten Bulletreihe konsequent weiter und die Bullet bleibt das am längsten gebaute Serienmotorrad der Welt. Mehr dazu auf der Enfield-History-Website.

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