Risiken während der Restaurierung absichern

[GTÜ] Wer seinen Oldtimer selbstständig aufarbeitet, sollte über den Abschluss einer Restaurierungsversicherung nachdenken. Damit lassen sich zahlreichen Risiken mindern, die während der Restaurierung eines Klassikers drohen - von Beschädigungen an Bauteilen über deren Diebstahl bis hin zum Brand des Fahrzeugs.

Eine Oldtimer-Aufbereitung ist für viele Privatleute eine kostspielige Angelegenheit. Dennoch: Da einem historischen Fahrzeug oftmals auch ein hoher emotionaler Wert beigemessen wird, sind viele Autoliebhaber bereit, die Risiken der mitunter aufwendigen Arbeiten sowie die damit verbundenen Kosten in Kauf zu nehmen. Um das finanzielle Risiko zu mindern, bietet es sich an, eine Restaurierungsversicherung abzuschließen. Mit einer Restaurierungsversicherung können Oldtimerbesitzer ihren Klassiker für den Zeitraum der vorübergehenden Wiederherstellung, Restaurierung oder Fahrzeugaufbereitung absichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug zugelassen oder abgemeldet ist. Der Leistungsumfang der Restaurierungsversicherung umfasst unter anderem den Schutz von Fahrzeugteilen gegen Diebstahl oder Brand. Nehmen abmontierte Bauteile Schaden oder kommen während der Restauration abhanden durch Diebstahl, dann ersetzt die Versicherung auch in diesem Fall den Wiederbeschaffungswert. Darüber hinaus ist das Fahrzeug während des Transports zum Restaurator, Lackierer oder Autosattler versichert. Eine Restaurierungsversicherung ist jedoch nur für den Schutz bei einer privaten Aufbereitung des Oldtimers vorgesehen. Für Schäden, die im Rahmen einer gewerblichen Restaurierung in einer Werkstatt entstehen, haftet die Versicherung nicht. Des Weiteren muss es sich bei dem Fahrzeug um ein Modell handeln, das 30 Jahre oder älter ist und dessen Originalzustand wiederhergestellt werden soll. Detaillierte Informationen sind z.B. auf der Homepage des Automobilclubs ADAC einzusehen. Folgen Sie dazu dem weiterführenden Link.

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