„Porsche-Effekt“ auf der Retro Classic

[ct-red] Überragende Technik und konsequentes Design haben Porsche Sportwagen zu einem automobilen Mythos gemacht. Die Liste umfasst klangvolle Namen wie Daytona, Le Mans, Bathurst oder den Nürburgring. „70 Jahre Porsche Sportwagen“ zeigt das Porsche Museum auf der Stuttgarter Retro Classics.

Es war der Beginn der „Ära Porsche“: Am 8. Juni 1948 wurde der von Ferdinand „Ferry“ Anton Ernst Porsche konstruierte 356 „Nr.1“ Roadster zugelassen, das erste Automobil mit dem Namen Porsche. Kaum zwei Monate später ging Herbert Kaes am Steuer des 356 beim Stadtrennen in Innsbruck an den Start – und siegte. Es sollte der Beginn einer langen Reihe internationaler Rennerfolge werden, etwa bei den 24 Stunden von Le Mans, wo sich Porsche bis heute als erfolgreichster Hersteller behaupten kann. Auch 2017 errang das Porsche-Team dort den Gesamtsieg. Laut Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, spiegeln sich bereits in dem Prototyp von 1948 „alle Werte wider, welche die Marke bis heute prägen“. Das Jubiläumsjahr 2018 steht bei Porsche daher unter dem Motto „70 Jahre Porsche Sportwagen“: Von Los Angeles über Stuttgart bis Berlin würdigen zahlreiche Aktivitäten die Pionierleistungen, die zu einer Generationen übergreifenden Markenidentität und -treue geführt haben – dem vielzitierten Porsche-Effekt. Einen Überblick über die vergangenen sieben Jahrzehnte Sportwagengeschichte bietet auch eine Ausstellung des Porsche-Museums in Halle 4 auf der Retro Classics in Stuttgart. Freuen darf man sich auf spannende Kurzführungen an allen Messetagen oder auf Autogrammstunden mit Rennlegenden wie Walter Röhrl und Hans Herrmann (Samstag, 24. März, und Sonntag, 25. März, je 14:00 Uhr). In der „Porsche-Halle“ sind zudem zahlreiche Händler und Clubs vertreten. Mehr dazu unter dem weiterführenden Link.

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