Peel will Microcars P50 und Trident neu auflegen

[ct-red] Sie waren die kleinsten Autos, die bislang von der Insel kam und sind heute gesuchte und teure Exoten. Die Mini-Mobile der britischen Firma Peel sollen wieder gebaut werden. Im Gespräch ist der Peel P50 Einsitzer und das zweisitzige Modell Trident, die mit EU-Straßenzulassung auf den Markt kommen sollen.

Der auf die Herstellung von Microcars spezialisierte Hersteller Peel, der auf der Isle of Man Anfang der sechziger Jahre den kleinen Einsitzer P50 und das zweisitzige Modell Trident baute, will beide Modell wieder herstellen und mit EU-Straßenzulassung zum Preis von umgerechnet 14.600 Euro (11.999 Britische Pfund) auf den Markt werfen. So jedenfalls die offizielle Version der Firma Peel, die seit geraumer Zeit auf der Homepage nachzulesen ist. Hier findet sich auch ein kleiner Rückblick auf die Historie dieser Mini-Mobile, die neben den winzigen Abmessungen (P50: 1,35 Meter lang und 99 Zentimeter breit) und geringem Gewicht mit niedrigem Verbrauch glänzten. Schwierig war es nicht, diese glänzenden Verbrauchswerte zu erreichen, denn vorwärts ging es mit einem 50 Kubik-Motor, der 4,2 PS lieferte und die Flitzer mit Dreigang-Getriebe auf etwa 70 km/h beschleunigte. Rückwärtsgang gab es nicht. Statt dessen aussteigen und schieben. gar nur 190 Pfund. Vom P50 entstanden nach eigenen Angaben etwa 120 Fahrzeuge, der Trident wurde sogar nur rund 50 mal gebaut. Entsprechend gering ist die Zahl der Fahrzeuge, die überlebt haben. Zuletzt wurde ein 1964 Peel P50 bei der Auktion des „Bruce Weiner Microcar Museums“ versteigert. Gut 120.000 US Dollar erzielte der Peel-Flitzer bei dieser Auktion. Wer sich so ein Original nicht leisten kann, sollte auf die neue Auflage aus dem Hause Peel warten. Was und wann da auf den Markt kommen soll, ist auf der Homepage des Herstellers unter dem weiterführenden Link nachzulesen.

weitere Informationen