Oldtimer "Kunstobjekte" im Neanderland

[ct-red] Kunst im Neanderland. Der Kreis Mettmann und einige Orte drumherum haben vor geraumer Zeit das Tourismusprojekt "Neanderland" ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Neandertal mehr in den Mittelpunkt der touristischen Besucher zu rücken. Ein Teil der Attraktionen ist der "Autoskulpturen-Park" in Erkrath von Autodesigner Michael Fröhlich.

Das Konzept von Michael Fröhlich ist einfach, er überlies rund 50 Kraftfahrzeuge auf seinem Privatgrundstück einfach der Natur - und die Natur integrierte die Blechkisten langsam und stetig in das Gelände. Teils mit Moos überwuchert und mit deutlichen Rostspuren wachsen auch Bäume und Büsche aus den Karosserien heraus. Das Ganze ist als Kunst deklariert und Teil der Attraktionen, die man im "Neaderland" besuchen kann. Der "Autoskulpturen-Park ist zwar nicht leicht zu finden, denn von der Straße aus ist nur ein alter, verwilderter Feuerwehrwagen zu sehen, aber die Einheimischen wissen es bereits, das hinter dem Eingangstor ein ganzer Park von Autos vor sich hin verwittert. Seine erste Ziellinie hat das Projekt bereits im Jahre 2000 erreicht, da wurde Fröhlich 50 und der hatte seine 50 Autos beisammen. Als nächstes plant der Parkbesitzer die Anschaffung eines Flugzeuges, das dann ebenfalls im Park verwildern darf, genauso wie ein Boot, das bereits im Schwimmingppool versunken ist. Sehenswert ist aber nicht nur der Autoskulpturen-Park. Empfohlen ist auch der Skulpturenpark hinter dem Neanderthal Museum sowie das Eiszeitliche Wildgehege. Und wer noch nicht in Erkrath im Autoskulpturen-Park war, der kann sich das Ganze auch als Video auf "Youtube.com" anschauen, der von Norbert Liedtke im Autoskulpturen-Park gedreht wurde. Einfach den nachfolgenden Link anklicken.

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