Malta zieht historischen Busse aus dem Verkehr

[ct-red] Maltas Omnibusse, die seit Jahren den Inselverkehr prägten und seit den 1950er Jahren unverändert ihren Dienst verrichteten, werden aus Umweltgründen aus dem Verkehr gezogen. Die historischen Busse der britischen Hersteller Leyland und A.E.C. verschmutzen die Umwelt zu stark und entsprächen nicht mehr modernen Standards.

Die bunten und mit viel Chrom verzierten Omnibusse waren bislang als Postkartenmotiv bei Touristen sehr beliebt und wurden deshalb jahrzehnte lang von der Inselrepublik gehegt und gepflegt. Zuverlässig waren die Busverbindungen eigentlich niemals und so galt die Nutzung des öffentliches Nahverkehrs zwar als „historische wertvoll“ aber sehr unzuverlässig. Jetzt haben die Beschwerden über Unzuverlässigkeit und Umweltverschmutzung gesiegt. Die Busse werden abgeschafft und durch moderne Fahrzeuge im Oldtimer-Outfit ersetzt. Die neuen Busse, die das Transportunternehmen Arriva liefert, sollen in einer türkisfarbigen Lackierung vom Aussehen her stark an das Erscheinungsbild der ausrangierten Oldtimer orientieren. Technisch bieten die neuen Linienbusse auf Malta dann aber umweltfreundliche Dieselmotoren, Klimaanlagen und Informationsbildschirme für die Passagiere.

weitere Informationen