Kunsthalle zeigt „PS: Ich liebe Dich“

[ct-red] PS: Ich liebe Dich. Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre. Die Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle ist die erste ihrer Art, in der das Auto als Kunstwerk aus Form, Technik, Design und Emotionen im Mittelpunkt steht.

Da hat sich das Museum Kunsthalle ja was schönes ausgedacht! Seit Anfang Oktober 2018 bis Sonntag, 10.02.2019 ist diese einzigartige Sammlung aus Werks- und Sammlerleihgaben zu sehen. Und um es gleich vorwegzunehmen, der Besuch lohnt sich. Wer es nicht schafft diese bemerkenswerte Kunstsammlung auf vier Rädern zu besuchen, für den hat der Museumshop einen Ausstellungskatalog bereit. Die gezeigten Sammlerobjekte sind schnell, schön, exzentrisch und innovativ: die Sportwagen der 1950er bis 1970er Jahre. Automobile, in denen sich Karosserie und Maschine zu ästhetischen Gesamtkunstwerken verbinden. In den letzten Jahrzehnten wurden diese Autos zu begehrten Sammelobjekten und genießen auch aus gestalterischer Sicht Kultstatus – und das zu Recht. Kaum ein Designobjekt hat über seine praktische Anwendung hinaus unsere Lebenswelt so verändert wie das Automobil. Vor diesem Hintergrund zeigt die Ausstellung rund 30 herausragende Sportwagen, die allesamt zu den Ikonen der Design und Technikgeschichte gehören. Präsentiert werden legendäre Sportwagen wie der Mercedes-Benz 300 SL (1954), gebaut auf der Basis eines Rennwagens, der aerodynamisch designte Jaguar E-Type (1961) und der elegante Lancia Aurelia Spider (1954). Vorgestellt werden ebenfalls Kultfahrzeuge der 1960er Jahre wie der Lamborghini Miura und der Toyota GT 2000 – eines der schönsten japanischen Modelle, das je produziert wurde. Weitere interessante Einblicke in gestalterischer und technischer Hinsicht geben die sogenannten Concept Cars von Mercedes-Benz (C 111 Typ II) und BMW (Turbo) aus den 1970er Jahren und darüber hinaus verschiedene Prototypen wie der Alfa Romeo Giulietta SS von 1957, dessen Form der eines raketenartigen UFOs gleicht. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von den Kuratoren Dieter Castenow und Barbara Til. Wer schon mal einen Blick auf die Sammlung werfen möchte, dem sei der nachfolgende Link zum Museum Kunstpalast empfohlen.

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