IAA 1973: vor 40 Jahre brachte Bitter den CD

[ct-red] Auf der IAA 1973 präsentierte Erich Bitter den Bitter CD. Trotz der damals schwelenden Energiekrise und dem Trauma der Fahrverbote hatten die Deutschen offenbar schon wieder Appetit auf Exquisites und Schnelles. Noch auf der IAA gingen rund 200 Bestellungen für den rund 60.000 DM teueren Wagen ein.

Unter der italienisch anmutenden Hülle steckte bewährte Großserientechnik von Opel bzw. General Motors. Erich Bitter packte unter das italienische Design den Opel Diplomat B aus Rüsselsheim, der damals von einem V8-Chevrolet-Motor angetrieben wurde. Der Bitter CD hatten damals einen Hubraum von 5,4 Liter und leistete stolze 230 PS. Erich Bitter fand im Diplomat eine sehr gute Basis für das Sportwagen-Projekt. Das Fahrwerk vom Opel Diplomat wurde um 16 Zentimeter gekürzt. Fließheck und Klappscheinwerfer ergaben die sportliche Note des Bitter CD. Das Design des Bitter CD orientierte sich an einer Opel-Studie aus dem Jahr 1969 und einem Entwurf von Pietro Frua, der für Fiat und Maserati gearbeitet hatte. So wies der Maserati Ghibli auch eine gewisse Verwandtschaft zum Bitter CD auf. Von 1973 bis Ende 1979 wurde der Bitter CD rund 395 mal gebaut. Im ersten Jahr seiner Produktion konnte Erich Bitter bereits 70 Exemplar verkaufen. Gebaut wurde das Fahrzeug bei Baur in Stuttgart, die auch maßgeblich an den Entwicklungen und Prototypen beteiligt waren. Nachfolger des CD war das Bitter SC Coupe, das 1980 vorgestellt wurde und ebenfalls auf Opel-Technik basierte. Das Foto nebenstehend zeigt einen Prototypen des Bitter CD (Foto: Bitter).

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