Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit

[ct-red] "Modellwechsel. Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit" heißt die Ausstellung im Horex Museum in Bad Homburg bis September 2016, die von Axel Butterweck kuratiert wurde. Seit Mitte Oktober sind dort die berühmtesten Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit zu sehen.

Tatsächlich war das bisher ein weniger beachtetes Gebiet der Markenhistorie, auf dem sich nur wenige Spezialisten ausgekannt haben. Nun bietet sich den Museumsbesuchern noch bis zum 21. August 2016 die Möglichkeit mehr über die Renner auf Basis der berühmten Bad Homburger Motorräder zu erfahren. Möglich wurde dies vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit Experten und Zeitzeugen. Das Museum hat mit Reinhard Jutzi einen ausgezeichneten Horex-Kenner und früheren Rennfahrer als Leihgeber gewinnen können. Reinhard Jutzi war früher nicht nur Rennfahrer auf einer Horex Imperator, er besitzt auch wichtige Rennmaschinen der Marke, von denen er neun Stück für diese Ausstellung dem Horex Museum zur Verfügung stellt. In enger Zusammenarbeit mit Friedel Münch, bei dem er in den sechziger Jahren arbeitete, lernte er die Motoren genau kennen und gewann dabei wertvolle Kenntnisse. So ist es auch kein Wunder, dass auch Münch-modifizierte Horex in der Sammlung zu sehen sind. Daneben sind in der Ausstellung die legendäre Hoske-Horex, eine von Fred Schlachter aufgebaute RS 350, das einzige nach 1945 gebaute Werks-Renngespann, ein Imperator-Prototyp von 1951 und eine jüngst erst fertiggestellte RS 480 zu sehen. Das Horex Museum ist Mittwochs von 10:00 bis 14:00 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Anfahrt, Eintrittspreise und weitere Infos zum Horex Museum sind unter dem weiterführenden Link abrufbar.

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