Hohe Verkaufsquote aber geringere Erlöse

[ct-red] Mit überdurchschnittlichem Marketingaufwand und breit gestreuter Werbung in nahezu allen Kommunikationskanälen, ging die erste Oldtimer-Online-Auktion des Berliner Auktionshauses Auctionata am 28. November 2014 über die Bühne. Fazit: 37 von 39 angebotenen Fahrzeugen gingen weg.

Auctionata in Berlin versteigerte erstmals mit dieser Auktion 39 klassische Automobile über alle verfügbaren Kanäle: vor Ort, übers Telefon und das Internet – begleitet von Live-Fernsehkameras eines deutschen Nachrichtensenders. Jede Menge Publikum also und eine hohe Verkaufsquote: 95% der angebotenen Fahrzeuge gingen weg. Etwas weniger gut waren die erzielten Erlöse. Die blieben bei einem Durchschnitt von 63 Prozent des vorab definierten Schätzwertes unter vergleichbaren Auktionsergebnissen. Die versteigerten Exponate brachten insgesemt 1.9 Millionen Euro ein, bei 37 verkauften Fahrzeugen ein Durchschnitt von rund 51.350 Euro je Fahrzeug. Ausnahmen davon drei Fahrzeuge, die auf überdurchschnittliches Interesse stießen. Zwei Riley-Vorkriegssportwagen und eine Mercedes-Benz Pagode gingen über den aufgerufenen Schätzpreisen an neue Besitzer. Während die Pagode (230 SL Cabriolet) bei 17.000 Euro startete und für 50.000 Euro verkauft wurde, waren der Riley-Brooklands (Roadster 1928) für 150.000 Euro und der Riley TT Sprite Special 1934 für 85.000 Euro an neue Besitzer gegangen. Enttäuschend hingegen die Klassiker-Ikonen der Marke Porsche. Ein Porsche 911 Carrera Cabrio 3.2 (1984) ging für 34.000 Euro weg, zwei weitere Porsche 911 S (1976) und Porsche 911 SC (1978) blieben jeweils weit unter den ausgepreisten Schätzwerten, konnten jedoch zu akzeptablen Geboten über den Startpreisen an neue Besitzer zugeschlagen werden. Die Auktionsergebnisse sind auf der Homepage des Auktionshauses jetzt mit Foto, Start-, Schätz- und erzielter Verkaufspreis veröffentlich worden.

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