Hoffnung für den VW (Kombi) Bulli aus Brasilien

[ct-red] Da keimt Hoffnung auf, denn die brasilianische Regierung prüft derzeit eine Ausnahmegenehmigung für den Weiterbau des VW Kombi (bekannter als VW Bulli). Damit wäre ein weiterer Schritt in Richtung Weiterbau getan, denn laut dpa-Presseberichten prüft VW do Brasil dann die Möglichkeit, den Bulli weiter zu fertigen.

Bulli-Fans dürfen hoffen: VW schließt nicht aus, bei entsprechender Gesetzeslage den legendären Transporter in Brasilien weiter zu bauen. "Volkswagen informiert, dass wenn sich eine offizielle Änderung der Gesetzgebung bestätigen sollte, das Unternehmen die Möglichkeit prüft, die Produktion des Kombi (Bulli) fortzusetzen“, so VW do Brasil am 18.12.2013 auf Anfrage der Presse. Damit reagierte der Autobauer vorsichtig auf eine von Finanzminister Guido Mantega angedeutete mögliche Ausnahmeregelung bei Sicherheitsbestimmungen für den seit 56 Jahren ununterbrochen in Brasilien gebauten VW-Bulli (dort unter dem Namen Kombi angeboten). Bislang soll die Fertigung des Fahrzeuges Ende des Jahres eingestellt werden, da ab 2014 für Neufahrzeuge Airbags und ABS-Bremsen in Brasilien zur Pflicht werden. Allerdings hatte Mantega nach einem Treffen mit Autoherstellern erklärt, dass für den in Brasilien als Kombi bekannten Bulli eine Ausnahmeregelung geprüft werden solle. Gegen einen solche Prüfung habe es keine Einwände anderer Hersteller gegeben, da das Fahrzeug in Brasilien ohne Konkurrenz sei. Brasilien ist das einzige Land, in dem der Bulli noch produziert wird. Derzeit rollt noch die "Last Edition" vom Band, die von einem 1,4-Liter-Flexmotor angetrieben wird, der mit Benzin und Ethanol betrieben werden kann und eine Leistung von 80 PS entwickelt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Viergang-Schaltgetriebe. Die 14-Zoll-Felgen tragen Reifen der Dimension 185 R14C. Das Modell bietet Platz für bis zu neun Personen. Alle Infos unter dem weiterführenden Link von VW Brasilien.

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