Hanomag 1.3 Karosserie Ambi-Budd

[GTÜ] Die GTÜ und die „Deutsche Museumsstraße“ präsentieren ein außergewöhnliches Objekt der deutschen Automobilhistorie: einen Hanomag 1,3 aus dem Baujahr 1940 mit Ambi-Budd-Karosserie (siehe Foto nebenstehend).

Die Gesellschaft für Technische Überwachung GTÜ und die „Deutsche Museumsstraße“ präsentieren auf der Motorworld Classics Berlin vom 4. bis zum 7. Oktober 2018 ein außergewöhnliches Objekt der deutschen Automobilhistorie: einen Hanomag 1,3 aus dem Baujahr 1940 mit Ambi-Budd-Karosserie. Er stammt aus dem Depot der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Der unrestaurierte, erstaunlich gut erhaltene Hanomag aus dem Zweiten Weltkrieg am GTÜ-Messestand in der Halle 20 – Stand 22 der Messe Berlin bildet eine Epoche des deutschen Automobilbaus ab, über die man nur wenig weiß. Damit werden die GTÜ-Classic-Experten mit ihrem großen Archiv von Oldtimerdaten und die Deutsche Museumsstraße mit über 250 Oldtimermuseen der Nachfrage nach Details zur deutschen Automobilhistorie gerecht. Insgesamt gab es über 500 Automobilmarken in Deutschland. Eine davon ist Hanomag, die Hannoversche Maschinenbau AG. Den 1,3 Liter-Hanomag kaufte im Jahr 1940 ein Textilfabrikant aus Plauen. Er erhielt allerdings kriegsbedingt keine Zulassung. Die Auslieferung von Hannover nach Plauen erfolgte daher mit einer Bereifung, die die Firmenmitarbeiter wegen der strengen Gummizuteilungen wieder mitnehmen mussten. Der fabrikneue Hanomag landete daher sofort aufgebockt in einer Garage, wo er die nächsten Jahrzehnte ungenutzt stehen bleiben sollte. Seit 2004 befindet er sich in der Sammlung des Technikmuseums Berlin, das Mitglied der Deutschen Museumsstraße ist. 1982 gegründet, beheimatet das Deutsche Technikmuseum zahlreiche historische Sammlungen. Dazu gehören Fahrzeuge wie Zweiräder von Zündapp, Straßenbahnen, historische Taxis und mehrere hundert weitere Automobilraritäten. Die meisten davon stehen in Depots und werden zu Sonderausstellungen hervorgeholt. Der auf der Motorworld Classics gezeigte Hanomag war bisher noch nicht in der öffentlichen Ausstellung des Museums. Mehr über dieses außergewöhnliche Exponat auf dem Stand der GTÜ finden Sie unter dem weiterführenden Link.

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