GTÜ: So geben Sie richtig Starthilfe

[GTÜ] Besonders in der kalten Jahreszeit springt der Motor nicht mehr an. Meist ist eine zu schwache oder entladene Batterie die Ursache. Mit Hilfe eines Starthilfekabels lässt sich der Akku wiederbeleben. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE Autoclub Europa zeigen, wie es richtig geht.

Mit einem Starthilfekabel und einem zweiten Fahrzeug ist alles halb so dramatisch. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie auch Laien ihr Auto schnell wieder flottbekommen. Bild vergrößern und nachfolgende Agenda 1-4 beachten: 1. Die Klemme des roten Kabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie. 2. Anderes Ende des roten Kabels an den Pluspol der Strom spendenden Batterie. 3. Schwarze Kabelzange an den Minuspol (–) der Strom gebenden Batterie. 4. Anderes Ende des schwarzen Kabels an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metalllasche) und NICHT an den Minuspol der entladenen Batterie anklemmen, denn explosive Gase könnten sich hier durch Funkenschlag entzünden. Dabei ist aber unbedingt auf den richtigen Ablauf zu achten. Fehler können zu Schäden an der empfindlichen Elektronik oder zu Stromschlag führen. Sollte kein Starthilfekabel oder zweites Fahrzeug zur Verfügung stehen, hilft selbstverständlich auch der ACE weiter. Für eine erfolgreiche Starthilfe braucht es ein „Spenderfahrzeug“ und ein Starthilfekabel mit ausreichendem Kabelquerschnitt, damit genügend Strom fließt. Zudem sollte die Batteriespannung beider Fahrzeuge gleich sein. Bei Pkw und Transportern sind das in der Regel 12 Volt. Am besten, die Autos stehen sich Motorhaube an Motorhaube gegenüber, sie dürfen sich aber nicht berühren. Längere Kabel erleichtern das Rangieren. Die Zündungen beider Fahrzeuge sind ausgeschaltet. Sollte die Batterie im Kofferraum eingebaut sein, bieten so gut wie alle Fahrzeuge dennoch Polanschlusspunkte im Motorraum. Die Polzange des roten Pluskabels wird erst mit dem Pluspol des Autos mit Startschwierigkeiten, also dem „Empfängerfahrzeug“ verbunden, danach mit dem Pluspol des Spenderfahrzeugs. Die weitere Vorgehensweise wird unter dem nachfolgenden Link im Ratgeberbericht der GTÜ genau beschrieben. Rufen Sie den weiterführenden Link für weitere Informationen auf.

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