Fazit: Polymer bringt mehr

[GTÜ] Raus aus der Waschanlage und rein in den unerwarteten Regen. Schon wieder klebt der Straßendreck am Autolack, weil das aufgewirbelte Spritzwasser nicht sauber abperlt. Abhilfe bringen hier konservierende Versiegelungen. Die GTÜ hat diese Lackversiegelungen getestet.

Der neueste Trend sind synthetische Lackversiegelungen auf Polymerbasis, die wirkungsvoller als klassische Autowachse auf dem Blech haften sollen, stärker aushärten und eine höhere Schichtdicke erreichen können. Das macht sie resistenter gegen Waschanlagenbürsten und Chemikalien in Waschzusätzen. So bleiben Glanz und Konservierungswirkung länger erhalten und sie verbessern die hydrophoben Eigenschaften des Lacks. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat sechs synthetische Lackversiegelungen geprüft. Ein Dutzend Bewertungskriterien dienten der Einstufung der Testprodukte. Zum Start studierten die GTÜ-Prüfer die Bedienungsanleitungen, die ihnen nicht immer aussagekräftig erschienen. So lieferte ein Kandidat zwar ein paar markige Werbesprüche, aber keinerlei Hinweise darauf, wie Power Lock zu verwenden sei. Bei den Themen Auftrag und Handhabung sowie Trockenzeit und Abwischen zählte der Komfort für den Anwender. Die GTÜ-Experten bearbeiteten dazu einen gut erhaltenen, alten Einser BMW mit schwarzem Buntlack und einen gerade mal zwei Jahre alten VW Passat in schwarz-metallic. Auf Motorhaube und Dach der beiden Fahrzeuge waren jeweils Testfelder für die einzelnen Produkte abgeklebt worden. Im Ergebnis sollten die Versiegelungen beim Schwammauftrag weder kleben, noch bremsen und möglichst nur kurz antrocknen müssen. Das überschüssige Material sollte mit einem Poliertuch bei minimalem Kraftaufwand ohne zu schmieren wieder abgenommen werden können. Noch wichtiger war den GTÜ-Testern die Wirkung der Polymerversiegelungen. Wie dieser Test durchgeführt wurde und welche Ergebnisse er brachte können Sie unter dem nachfolgenden Link in den GTÜ Produkttestseiten aufrufen.

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