Endstation: skurrile Autofriedhöfe in Europa

[ct-red] Thorsten Müller, ein passionierter Autofan, hat auf seinen Reisen durch Europa unzählige und besonderen Auto-Ruhestätten dokumentiert. Eine faszinierende Reise in eine geheime Auto-Welt der Ruhe, der Farben und der Kontraste – eine Sinfonie in Rost.

Es gibt sie noch – die vermeintlich ausgestorbenen, wilden Autofriedhöfe. In Wäldern, die sich vielleicht erst nach dem Abstellen der einstigen Symbole von Wohlstand und technischem Fortschritt durchgesetzt haben. Auf Wiesen, uneinsehbar gelegen und durch ihre ständige Feuchte das verbrauchte Blech von unten zersetzend. Auf Grundstücken, deren Besitzer schon vor langem den Überblick über ihr Hab und Gut verloren haben. Einer hat sie aufgespürt. Thorsten Müller zeigt, wie in einem Wald in Schweden neben aufeinandergestapelten Saab 96 amerikanische Straßenkreuzer der Dinge harren. Wie an einem Strand in Portugal ein Heckflossen-Mercedes den Elementen trotzt. Oder wie in Deutschland ein Käfer erträgt, dass sich Birken langsam durch sein weißes Blechkleid arbeiten. Das sind wirklich einmalige Blicke auf Oldtimer, die man sonst nur glänzend und perfekt restauriert kennt! Die Bilder von den vergessenen Autowracks wirken anrührend und melancholisch, aber auch geheimnisvoll und unheimlich. Das Buch „Endstation. Die skurrilsten Autofriedhöfe Europas“ ist im Verlag Delius Klasing erschienen, hat 144 Seiten mit 150 Farbfotos und kostet 24,90 EUR. Mehr unter dem nachfolgenden Link.

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