Elektronische Abfragen im Verkehrsblatt

[ct-red] Durchschnittlich 150.000 Fahrzeugbriefe (heute Zulassungsbescheinigung Teil II) werden jährlich als verloren gemeldet und durch das Kraftfahrt-Bundesamt im Verkehrsblatt veröffentlicht. Die Überprüfung von Fahrzeugpapieren und Fahrgestellnummern kann jeder im Internet durchführen.

Wer beim Kauf oder Interesse an einem Fahrzeug auf Nummer sicher gehen will, dem steht seit geraumer Zeit die Datenbank des Elektronischen Verkehrsblattes (das Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland BMVI) zur freien Verfügung. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsblatt-Verlag das Verfahren zur Aufbietung in Verlust geratener Fahrzeugdokumente mit dieser öffentlich zugänglichen Datenbank erheblich verkürzt. Seit nunmehr sechs Jahren veröffentlicht das Elektronische Verkehrsblatt die Seriennummern abhanden gekommener Zulassungsbescheinigungen Teil II (ZB II, Fahrzeugbriefe) im Internet. Das neue Verfahren verkürzt den bisherigen Prozess von bis zu sechs auf nun zwei Wochen und gleichzeitig ist durch die elektronische Abfrage auch die Suche nach „Aufgebotenen“ Fahrgestellnummern möglich. Die Abfrage im „Elektronischen Verkehrsblatt“ zur Aufbietung verlorener Fahrzeugbriefe und Zulassungsbescheinigungen Teil II gemäß § 12 Abs.4 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) kennt dabei unterschiedliche Suchstrategien. Ist die Nummer eines in Verlust geratenen Dokuments (Fahrzeugbrief) nicht bekannt, wird das im verlorenen Dokument beschriebene Fahrzeug mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aufgeboten. Das bedeutet im Umkehrschluss, eine in diesem System gefundene Dokumentennummer oder Fahrgestellnummer ist als Verlust angezeigt, bzw. aufgeboten worden. Die Aufbietungen nicht vorgelegter Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II bzw. Fahrzeugscheine/ Fahrzeugbriefe nach § 13 Abs. 4 FZV durch die Zulassungsbehörden, werden zudem weiterhin ausschließlich im papiergebundenen Verkehrsblatt veröffentlicht. Ein erste Überprüfung der fraglichen Fahrzeugpapier- oder Fahrgestellnummern ist im Zweifelsfalle jedoch immer angeraten und zudem kostenlos. Die öffentlich zugängliche Abfrage der Datenbank finden Interessierte unter dem nachfolgenden Link.

weitere Informationen