Dresdner Verkehrsmuseum: Motorradoldtimer gestohlen

[ct-red] Vier historische Motorräder sind im Verlauf der vergangenen zwei Wochen aus einer Lagerhalle in Ottendorf-Okrilla gestohlen worden. Die Maschinen der Marken „Wanderer“, „Universell“, „NSU“ und „EMW“ gehören dem Verkehrsmuseum Dresden. Von den zusammen rund 40.000 Euro teuren Zweirädern fehlt bisher jede Spur.

Die Oldtimer des Dresdner Verkehrsmuseums standen in einer Lagerhalle des Museums, das als Depot genutzt wurde. Die zwischen 50 bis 87 Jahre alten Motorräder der Marken „Wanderer“, „Universell“, „NSU“ und „EMW“ gehörten zu den Exponaten, die aus Platzmangel nicht dauerhaft ausgestellt werden könnten. Sie befinden sich teils seit mehr als 50 Jahren im Bestand des Dresdner Verkehrsmuseums. Ihr Abtransport muss sehr aufwändig gewesen sein, da die Motorräder nicht betriebsbereit und ohne Sprit eingelagert waren. Im Mittelpunkt der Dresdner Sammlung stehen die in Sachsen produzierten Motorräder der Marke MZ. An einem teilweise geschnittenen Modell einer MZ 175-1 können ihr konstruktiver Aufbau und ihre Funktionsweise betrachtet werden. Einen hohen Bekanntheitsgrad haben auch die Motorroller der 1950er und 1960er Jahre, z.B. der Roller Troll von 1964 oder eine Cezetta von 1962. Motorräder fast vergessener Hersteller, wie z.B. Brennabor, Runge, Opel und Wanderer, reihen sich in die Ausstellung ein. Sachdienliche Hinweise über den Verbleib der vier Motorräder nimmt die Polizei Dresden oder das Verkehrsmuseum entgegen.

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