Die Sayn-Wittgenstein-Collection

[GTÜ] Die Sonderausstellung „KönigsKlasse – Rennsportfotos der Sayn-Wittgenstein-Collection“ im Hamburger Automuseum Prototyp erzählt ab dem 28. April bis zum 1. Juli 2012 anhand von Fotografien die Renngeschichte der 1950er bis 1970er Jahre.

Gezeigt werden neben den Fotografien der Rennfahrer und Fahrzeuge aus dem Rennsport der damaligen Zeit: z. B. ein Lola-Abarth Formel 2 von 1977, von dem nur 2 Exemplare gebaut wurden. Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, geboren 1919 in Salzburg, portraitierte als passionierte Fotografin aus unmittelbarer Nähe Rennfahrerlegenden wie Juan Manuel Fangio, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Jochen Rindt und Niki Lauda. Es sind jedoch keine Portraitfotos im klassischen Sinne. Es sind vielmehr Momente des Augenblicks, in denen die Könige der Rennstrecke auf ihren Einsatz warten, in der Startaufstellung dem Rennen entgegenfiebern und bei Sieg und Niederlage ihren Emotionen Ausdruck verleihen. Die freundschaftlichen Verbindungen der Fürstin zu den Größen des Motorsports ermöglichten es der Fotografin beeindruckende Momentaufnahmen zu schaffen. Bereits im Alter von neun Jahren hat sie die ersten Fotos gemacht, nach Schulbesuch und Matura 1938 besuchte sie die Münchner Blocherer-Kunstschule. Über 300.000 Rennsportfotos sind in der Sayn-Wittgenstein-Collection archiviert – als Schätze eines aufregenden Lebens. Noch heute lebt die 92-jährige leidenschaftliche Gesellschaftsfotografin in Fuschl bei Salzburg.

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