Die „Maico-Story“ in der Auto- und Uhrenwelt

[ct-red] Noch bis 29. März 2015 läuft im Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten in Schramberg die Sonderschau „Maico-Story – ein Champion im Wirtschaftwunderland. Mit rund 40 Maico-Exponaten auf zwei- und vier Rädern wird die Zeitgeschichte der Marke dokumentiert.

Die Geschichte der Pfäffinger Maico-Werke war ein stetes Auf und Ab. Das Familienunternehmen überlebte die Weltwirtschaftskrise steuerte durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Bis Mitte der fünfziger Jahre versprach das Geschäft mit den zuverlässigen Maico-Zweirädern guten Erfolg. Es wurden Modelle hergestellt, die allesamt den Bedürfnissen der Zeit entsprachen: Einfache, anspruchslose, sparsame und bezahlbare Beförderungsmittel. Mit der MAICO Taifun brachten die Schwaben im Jahr 1952 das wohl weltweit modernste Motorrad seiner Zeit auf den Markt. Zum wirtschaftlichen Profit kam der sportliche Ruhm: In ganz Europa fuhren Maico-Maschinen und Maico-Fahrer glorreiche Siege ein. An die tausend Medaillen und Pokale aus aller Welt waren eine vorzügliche Werbung für das Pfäffinger Motorrad-Geschäft. Mitte der fünfziger Jahre geriet MAICO wie alle Motorrad-Hersteller in arge Bedrängnis. Das Auto war das Thema Nummer 1 der Menschen. Aus diesem Grund versuchte sich die Firma im Auto-Geschäft: Eine finanzielle Eskapade mit großen Erwartungen und kleinem Profit. Der Traum von einem Volkswagen aus dem Schwabenland war bald ausgeträumt. Es folgten ein Konkurs und die reuevolle Rückkehr zum guten alten Motorrad. Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link zur Museums-Homepage.

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