Der Winter-Check fürs Auto

[GTÜ] Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug vor dem Wintereinbruch gründlich checken bzw. in einer Fachwerkstatt checken lassen, raten die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und haben zum Thema einen Ratgeber online bereitgestellt.

Werden die in den Ratgebern veröffentlichten Tipps beherzigt, haben Wagen und Fahrer beste Chancen, die Tücken des Winters sicher und ohne größere Probleme zu meistern. Möglichst vor dem ersten Schnee die Bremsanlage von einem Fachmann überprüfen lassen, im Zweifelsfall auf einem Rollenprüfstand checken. Wichtig ist auch die Kontrolle der Bremsflüssigkeit auf ihren Wassergehalt. Sonst können auf Bergstrecken die Bremsen versagen. Ganz wichtig im Hinblick auf eisige Nächte ist der Frostschutzgehalt des Kühlwassers. Auch die Batteriespannung sowie die Kaltstartleistung der Batterie dürfen auf der Checkliste nicht fehlen. Ist der Akku in die Jahre gekommen, besteht die Gefahr, dass er beim ersten Frost streikt. In der dunklen Jahreszeit besonders wichtig ist, dass die Beleuchtung hundertprozentig funktioniert. Müssen Lampen gewechselt werden, so sollte dies paarweise geschehen, da Glühlampen in ihrer Leuchtkraft nach einigen Jahren deutlich nachlassen. Der nächste Blick gilt dem Zustand der Reifen. Vier Millimeter Profil sind in den nassen und kalten Wintermonaten absolutes Minimum. Achtung: Selbst wenn Winterreifen noch ein gutes Restprofil aufweisen, unbedingt auf das Produktionsjahr der Reifen an der Außenflanke schauen. Pneus, die älter als sechs Jahre sind, lassen in ihrer Haftfähigkeit nach. Weitere praktische Tipps und Informationen zum Thema „Autofahren im Winter“ finden sich auch im GTÜ-Winterratgeber unter dem nachfolgenden Link.

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