Der Klassiker für Klassiker im Osten

[ct-red] Der Ostdeutsche Kfz-Veteranen-, Teile- & Verkaufsbasar im brandenburgischen Neuruppin ist Kult. In diesem Jahr findet er am 10. und 11. November statt. Alten Traditionen folgend beginnt der Markt in der Nacht von Freitag auf Samstag um Mitternacht (!!) und am Sonntag um 13 Uhr.

Durchgeführt wird der Markt von der EAN. Die EAN mbH wurde am 18. Dezember 1996 gegründet. Gesellschafter sind mit 61 Prozent Anteilen Stammkapital die Stadt Neuruppin und 39 Prozent Anteilen Stammkapital der Verein zur Förderung von Initiativen zur Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes Neuruppin e. V. (F.A.N eV). Die EAN mbH versteht sich als Beratungs-, Entwicklungs- und Qualifzierungsgesellschaft, die aktive Arbeitsmarktpolitik mit Wirtschaftsförderung verbindet. Der Oldtimermarkt für Ostdeutsche Kfz-Veteranen ist eine von vielen Maßnahmen der EAN e.V. Es kennt wohl jeder das Sprichwort "alle haben mal klein angefangen". Die Erwartungen des Initiators Werner Weiner vom MC Neuruppin, Sektion Kfz-Veteranensport waren entsprechend bescheiden, als er für das 2. Novemberwochenende 1983 den ersten Teilemarkt in Neuruppin organisierte. So fanden die 25 angemeldeten, handelswilligen Hobbybastler auch alle im Saal und auf dem Hof des Neuruppiner Kulturhauses Platz. Die Mundpropaganda der begeisterten Händler und Besucher war so erfolgreich, daß man bis zur ersten Veranstaltung auf dem Fluplatz im Jahre 1992 aus Kapazitätsgründen mehrfach den Veranstaltungsort wechseln musste. Nach der Wende entdeckten auch die Freunde des Kfz-Veteranensports aus dem westlichen Teil Deutschlands und anderen europäischen Ländern den Neuruppiner Herbstmarkt. Entsprechend groß war auch das Engagement der Mitglieder. Doch trotz aller Begeisterung und Einsatzbereitschaft, die Grenzen des ehrenamtlich Machbaren waren erreicht. Am 13.11.1999 fand der 16. und letzte KVTVB unter Leitung des Motorclub Neuruppin e. V. auf dem Neuruppiner Flugplatz statt. Was einst als kleine Veranstaltung begann, zählte jetzt 2400 Besucher, 480 Händler und bedurfte nun professioneller Organisation. Der Schwerpunkt des Angebots liegt nunmehr auf Vorkriegsfahrzeugen und solchen aus osteuropäischer Fertigung. Besucher zahlen fünf Euro Eintritt.

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