Das Auto, eine vorübergehende Erscheinung

[ct-red] 125 Jahre automobiler Fortschritt: Es wurde viel geschrieben, viel gefeiert und noch mehr beschworen. Hier kommt die ganz andere Automobilgeschichte - aus dem Blickwinkel von der Politik über Wirtschaft bis hin zu Kultur und Literatur. Nicht alle haben an diesen Siegeszug geglaubt und bei Thomas Lang kann man es nachlesen.

Da wäre zunächst der letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II, der laut tönte "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung". Aber nicht nur Kaiser Wilhelm II strotzte vor Weitsicht - der Erfinder des Automobils, Carl Benz, erklärte noch 1920: "Das Auto ist fertig entwickelt. Was kann noch kommen?" Wie wir heute wissen, kam noch eine ganze Menge, das Auto schrieb Geschichte. Der Autor Thomas Lang, Köln, ist freier Automobiljournalist mit besten Kontakten zu Saab und Audi und als solcher prädestiniert für dieses Buch. Er spürt in dieser ganz anderen Automobilgeschichte der Bedeutung des Phänomens und seinem Einfluss auf die unterschiedlichen Ebenen nach - von der Politik über die Wirtschaft bis zu Kultur, und nicht zu vergessen auch auf die Literatur, auf dem insbesondere der Motorbuch Verlag seit fünf Jahrzehnten aktiv ist. Doch nicht nur deswegen: Langs Buch ist ein grandioser, ausgesprochen kurzweiliger Parforceritt durch eineinviertel Jahrhundert automobilen Fortschritts. Das Buch: Thomas Lang; Das Auto ist nur eine vorübergehende Erscheinung; Eine kurze Geschichte des Automobils; Gebundene Ausgabe, 544 Seiten; Motorbuch Verlag Stuttgart, 1. Auflage, EUR 19,95; ISBN-13: 978-3613033948.

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