Branchenindex: Oldtimergeschäft bringt guten Ertrag

[ct-red/ kfz-betrieb] Eine Branchenindex (BIX) Umfrage der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" und der "Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe" ergab, das jede zweite Freie Werkstatt über einen Umsatzanteil im Oldtimer- und Youngtimerbusiness von rund 20 Prozent verfügt. Alle Kfz-Betriebe erwarten steigende Serviceerträge.

Viele Kfz-Betriebe sehen im Young- und Oldtimergeschäft einen hohen Imagefaktor und erwarten für die Zukunft weitere Umsatzsteigerungen und Anteile am Gesamtwerkstattgeschäft. 28 Prozent der markengebundenen Autohäuser und 41 Prozent der Freien Werkstätten in Deutschland bieten Wartungen und Reparaturen für Young- und Oldtimer an. In 93 Prozent der Fabrikatsbetriebe und in 66 Prozent der ungebundenen Kfz-Betriebe beträgt der Anteil der 20 Jahre und älteren Fahrzeuge am gesamten Werkstattgeschäft zehn Prozent. Jede zweite Freie Werkstatt verfügt sogar über einen Young- und Oldtimeranteil von rund 20 Prozent. Die Branchenindexbefragung der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" und der "Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe" ergab weiterhin, das die Leidenschaft für die restaurierten Sammlerstücke nicht nur bei den Endverbrauchern wächst. Auch die meisten Betriebsinhaber sind von den Klassikern fasziniert. So meinen 56 Prozent aller Befragten, dass das "Young- und Oldtimergeschäft ein Sympathie- und Imageträger für das Unternehmen" ist. Dass mit den Serviceangeboten für ältere Fahrzeuge auch Geld verdient wird, zeigen die folgenden Befragungsergebnisse: Bei 64 Prozent der markengebundenen Autohäuser und 41 Prozent der Freien Werkstätten beträgt der Ertragsanteil bis zu fünf Prozent und bei jeweils einem Viertel der Befragten sogar sechs bis zehn Prozent. Dass die Erträge aus den Wartungs- und Reparaturarbeiten an Young- und Oldtimern zukünftig steigen, prognostizieren 44 Prozent der Vertragshändler und 59 Prozent der Inhaber von unabhängigen Servicebetrieben. Auf die Frage "Verfügen Sie in Ihrem Betrieb über spezialisierte Fachkräfte für Young- und Oldtimerreparaturen?“ antworteten 35 Prozent der Fabrikatshändler und 50 Prozent der Inhaber von Freien Werkstätten mit "Ja". Auffällig ist hier, dass vor allem die markenunabhängigen Betriebe im Osten Deutschlands (61 Prozent) über gut ausgebildete Mechaniker verfügen. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem weiterführenden Link.

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