Am 1.Mai in Sachsens Nutzfahrzeugmuseum

[ct-red] Im mittelsächsischen Hartmannsdorf, vor den Tore der traditionsreichen Industriestadt Chemnitz, ist eine der größten Sammlungen historischer Lastkraftwagen in Deutschland zu Hause. Am 1. Mai 2017 heißt es dort wieder: Kein Teilnahmegebühr, kein Stress – einfach hinfahren und mitmachen.

Ein faszinierender Streifzug durch die deutsche Nutzfahrzeuggeschichte, im Sächsischen Nutzfahrzeugmuseum wird er Wirklichkeit. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf historische Lastkraftwagen aus sächsischer Produktion – vom ältesten Stück, einem Chemnitzer Presto aus dem Jahr 1913, bis hin zum Jüngsten, einem Zittauer Robur LO 3000 aus dem Jahr 1990. Aber auch wunderbare Fabrikate von Mercedes Benz, Magirus, Borgward, Opel, Hansa-Lloyd, Ford, Chevrolet oder Steyr finden sich in der Sammlung, die nicht nur in Sachsen ihresgleichen sucht. Kein großes Werk ohne Enthusiasten. 1995 riefen einige Oldtimerfreunde den Verein Historische Nutzfahrzeuge e.V. ins Leben. Der unbändigen Technikliebe seiner Mitglieder geschuldet, wurden bis heute fast 70 historische Lastkraftwagen restauriert und damit dem sicheren Verfall entrissen. Sammeln, Restaurieren, Ausstellen – dafür stehen der Verein und sein im Jahr 2001 eröffnetes Museum. Und am 1. Mai eines jeden Jahres wird das Museum zu einem Pilgerort für Oldtimerfreunde aus ganz Mitteleuropa. Hunderte historische Kraftfahrzeuge aller Arten, Größen und Marken nehmen dann ihren Weg zum Sächsischen Nutzfahrzeugmuseum und kreieren zusammen mit tausenden Besuchern die einmalige Atmosphäre des Oldtimertreffens „Von Hühnerschreck bis Brummi“. Erstmals 2002 ausgerichtet, hat sich das Treffen mittlerweile zu einem Höhepunkt in der ostdeutschen Oldtimerszene gemausert. Am 1. Mai 2017 heißt es deshalb in Hartmannsdorf wieder: „Keine Teilnahmegebühr, keine Formalitäten, kein Stress! Einfach hinfahren, mitmachen und wohlfühlen!“

weitere Informationen