50 Jahre Alfa Romeo Giulia

[ct-red] Vor 50 Jahren stellte Alfa Romeo die Giulia vor, die von 1962 bis 1978 als eine der erfolgreichsten Baureihen in die Geschichte dieser Marke einging. Als Nachfolgemodell der Giulietta war die Giulia im Verlauf ihrer Produktion als viertürige Limousine, Coupe (Sprint / GT), Cabriolet (Spider / GTC) und mit einigen Sondermodellen erhältlich.

Bereits im Juni 1962 präsentierte Alfa Romeo die Giulia Sprint, die sich zunächst bis auf die Motorisierung kaum von der Giulietta unterschied. Das änderte sich erst 1965 mit der Giulia Sprint Speciale, die mit einem 113 PS starken 1,6 Liter Motor ausgestattet war. Bekannter ist allerdings das Modell Giulia Sprint GT (siehe Abbildung Werksfoto Alfa Romeo Giulia ), die als zweitüriges Sportcoupe vorgestellt wurde. Da die Typenbezeichnungen auf Seiten Alfa Romeos manchmal etwas unsystematisch und sprunghaft lanciert wurden, hatten die Freunde der Marke für viele Modelle eigene Namen entwickelt. Die Giulia Sprint GT und ihre diversen Varianten hießen in der Umgangssprache häufig schlicht nur "Alfa GT" oder noch verbreiteter der "Alfa Bertone". Die Karosserie dieses Modells wurde vom Designer Giugiaro bei der Firma Bertone entworfen. Die Karosserie und das Fahrzeug selbst wurden allerdings nicht wie seine Vorgänger bei Bertone sondern bei Alfa Romeo im Werk Arese gebaut. Der Alfa Romeo Giulia Sprint GT war in den 1960er Jahren der Traum vieler Männer und zählt heute zu den klassischen Fahrzeugen der Firma Alfa Romeo - die Preise sind entsprechend. 1970 erfolgte eine Design-Überarbeitung und zur Unterscheidung wurden die Modelle bis dahin "Kantenhaube" und danach "Rundhaube" genannt. Ab Frühjahr 1967 wurde der neue 1750er-Motor für das Fahrzeug erstmals angeboten. In dieser Variante lautete die Typenbezeichnung Alfa Romeo 1750 GT Veloce, mit dem ab Sommer 1971 lieferbaren Zweiliter-Motor folgte der 2000 GT Veloce. Sondermodelle der Giulia Sprint GT kamen von der Carrozzeria Touring und Zagato. 1978 lief die Baureihe Giulia aus. Die Marke Alfa Romoe wurde 1910 in Mailand gegründet, seit 1986 ist Alfa Romeo eine Marke des Fiat Konzerns. Alfa Romeo begründete mit der Giulia den modernen und relativ leichten Sportwagen (Limousine und Coupe), der mit leistungsstarken Aluminiummotoren aufwartete. BMW folgte mit seine 02er Reihe diesem Trend ebenso wie Opel mit seinem Ascona. Im kommenden Jahr will Alfa Romeo den Modellnamen Giulia wiederbeleben. Der lange erwartete Nachfolger der Limousine 159 soll dann wieder diesen historisch wohlklingenden Namen Giulia tragen.

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