45-Jahre AMG: Von roter Sau bis Hammer-Coupe

[ct-red] 1967 - in der Nähe von Stuttgart gründen zwei ehemalige Mitarbeiter der Mercedes-Entwicklungsabteilung in einer alten Mühle in Burgstall die Performance-Schmiede AMG. AMG, die Buchstabenkombination steht für Aufrecht, Melcher und Aufrechts Geburtsort Großaspach, erlangte 1971 schlagartig Aufmerksamkeit.

Der Grund für den Paukenschlag in der Automobilszene lieferten die AMG Mannen mit dem 300 SEL 6.8 AMG, der Zweiter wurde im Gesamtklassement bei den 24 Stunden von Spa. Den rot lackierten Rennwagen hatte niemand auf seiner Favoritenliste - das erfolgreiche Auto wurde unter seinem Spitznamen "rote Sau" Kult (siehe Abbildung). 1986 setzte AMG einen weiteren Meilenstein auf die Straße: den 5.6 AMG. Die US-Presse war von dem aerodynamisch gut gemachten 360-PS-Boliden so begeistert, dass sie ihn "The Hammer" taufte - schließlich schaffte der schwäbische Renner 303 km/h und war damit mehr als doppelt so schnell wie auf dem Freeway erlaubt. AMG ist Daimler 23 Jahre lang war AMG eigenständig - im Wiedervereinigungsjahr 1990 kam dann der Kooperationsvertrag mit Daimler zustande. 1993 erfreute das erste Produkt dieses Zusammengehens die Herzen aller Performancesüchtigen: Der C 36 AMG war geboren. 1999 kaufte Daimler dann die Mehrheit an den Affalterbachern und seit 2005 ist AMG vollständig in den Daimler-Mutterkonzern integriert. Die Angebotspalette umfasst inzwischen 22 Modelle mit einer Leistungsspanne von 422 PS im SLK 55 AMG bis 630 PS in den verschiedenen V-12-Modellen. Den V8-Motor des SLK 55 AMG bezeichnet der Hersteller als den effizientesten V8 weltweit. Das erste komplett von AMG entwickelte Fahrzeug kam 2009 in Form des aufregenden Flügeltürers SLS. Und auf dem Pariser Autosalon, 29. September bis 14. Oktober 2012, wird der Supersportler unter dem Namen E-Cell als reines Elektrofahrzeug vorgestellt. Mehr zum AMG Jubiläum und der Historie des Unternehmens finden Sie unter dem weiterführenden Link.

weitere Informationen