20 Städte in NRW verschärfen Umweltzonen

[ct-red] Deutschlandweit haben bereits mehrere Dutzend Städte das Einfahren in Umweltzonen mit Fahrzeuge auf eine grüne Umweltplakette beschränkt. Im kommenden Jahr zieht nun auch Nordrhein-Westfalen in 20 Städten nach und schließt die Umweltzonen für gelbe und rote Plaketten.

Spätestens ab dem 1. Juli 2014 gilt in zwanzig Städten in NRW die "Stufe 3." Dann sind im Stadtgebiet nur noch Autos mit grüner Plakette erlaubt. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) stellen Bonn, Hagen, Köln, Langenfeld, Neuss, Remscheid und das komplette Ruhrgebiet mit Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mühlheim, Oberhausen und Recklinghausen Mitte nächsten Jahres um. In Mönchengladbach darf man laut UBA bereits am 1. Januar nicht mehr mit gelber oder roter Plakette in die Umweltzone einfahren. Fahrverbote gelten inzwischen für mehr als 60 deutschen Städten. Wer in den betroffenen Städten ohne die richtige Plakette erwischt wird, muss 40 Euro Bußgeld bezahlen – und erhält einen Punkt in Flensburg. Übrigens können die Ordnungshüter die Strafe auch verhängen, wenn das Auto nur innerhalb der Umweltzone parkt oder die aufgeklebte Plakette nicht mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs übereinstimmt. Ob und welche Plakette ein Auto erhält, hängt von den jeweiligen Schadstoffemissionen ab. Die Aufkleber für die Windschutzscheibe werden u.a. von der GTÜ Prüforganisation ausgegeben. Ausnahmen bilden hier vor allem Oldtimer, die ein H-Kennzeichen besitzen. Diese Fahrzeuge sind von der Umweltplaketten-Pflicht ausgenommen.

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