1953-2013: 60 Jahre Chevrolet Corvette C1

[ct-red] Als die erste Corvette im Januar 1953 im New Yorker Waldorf Astoria Hotel enthüllt wurde, drängten sich die geladenen Gäste um diesen Sportwagen. Was keiner ahnen konnte, war das dieser Wagen eine amerikanische Ikone und einer der meistverkauften Sportwagen der Welt werden sollte.

General Motors gewährte damals 1953 im Rahmen der Wanderausstellung "Motorama" einen ersten Blick auf die Chevrolet Corvette, die als offener Zweisitzer mit dem Codenamen XP-122 das erste Nachkriegscabriolet in Amerika sein sollte. Denn während die Amerikaner zu dieser Zeit die größten Straßenkreuzer bauten, kommen die sportlichen Autos noch immer aus Europa. Chevrolet setzte dabei auf glasfaserverstärkten Kunststoff anstatt auf teure Stahlkonstruktionen. Rost war für die Vette also kein Thema. Das Echo auf den Roadster mit den roten Ledersitzen im Ballsaal des Waldorf Astoria war so gewaltig, das die Corvette noch im Sommer in Produktion ging. Anfang noch mit einem Sechszylinder mit 3.8 Liter Hubraum ausgestattet, bekam die Corvette sehr schnell einen V8-Motor mit anfangs 4,3 Litern Hubraum, der dem Wagen 195 PS Fahrleistung brachte und mit damals erstaunlichen 200 km/h dahinrasen konnte. Für den US-Autohersteller Chevrolet ist bereits das Modelljahr 2013 angebrochen. Und so läßt sich auch erklären, dass der Wagen sein 60-jähriges Jubiläum feiert. Und um das zu feiern, bringt Chevrolet eine besondere Cabrio-Version der Corvette, die sogenannte 427 Convertible Collector Edition, sowie das 60th Anniversary Package. Gleichzeitig verabschiedet Chevrolet damit die aktuelle Generation der seit 2005 gebauten Baureihe Corvette C6, die damit in ihr letztes Produktionsjahr geht.

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