17 Opel Klassiker aus 111 Jahren Motorsport

[ct-red] Der Automobilclub von Deutschland (AvD) veranstaltet auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende (08.-10.08.2014) seinen 42. Oldtimer-Grand-Prix. Die Marke Opel nimmt dies zum Anlaß und präsentiert 17 Renn- und Sportwagen aus 111 Jahren Opel-Motorsport.

Vor 45 Jahren kehrte die Marke mit dem Blitz im Emblem anläßlich des Großen Preis von Deutschland Rennens auf dem Nürburgring im Jahre 1969 in den Motorsport zurück. Zahlreiche internationale und nationale Titel im Rallye- und Tourenwagensport folgten. Berühmt wurden die „Schwarze Witwe“, ein Opel Rekord C, die Rallye-Kadetts, die Mantas der Firma Irmscher-Tuning und der Ascona B der Gruppe 2 unter anderem. Insgesamt 17 Renn- und Sportwagen werden am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring beim 42. AvD Oldtimer Grand Prix präsentiert. Der älteste Rennwagen aus insgesamt 111 Jahren Motorsport ist ein Opel-Motorwagen 10/12 PS des Baujahres 1903, der jüngste ein Opel Corsa OPC der aktuellen vierten Generation. Der Opel Rekord C ,,Schwarze Witwe stellt somit das Bindeglied zwischen dem Gestern (Opel Motorwagen) und dem Heute her (Corsa OPC) her – siehe Foto nebenstehend. Drei Rennwagen erinnern an die Anfänge des Motorsports in Rüsselsheim. Der älteste Vertreter basiert auf dem ersten Opel-Motorwagen 10/12 PS des Baujahres 1903. Das bei Opel Classic restaurierte Exemplar des weißen 10/12 PS-Rennwagens entspricht voll und ganz dem historischen Vorbild von 1903. Das zweite Auto ist ein originaler Grand Prix-Rennwagen des Baujahres 1913. Das für seine Zeit hochmoderne Fahrzeug, Vorläufer heutiger Formel 1-Rennwagen, besitzt einen Vierzylindermotor mit vier Litern Hubraum, 16 V-förmig hängenden Ventilen sowie einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellenantrieb. Nur ein Jahr jünger ist der 12,3-Liter-Renn- und Rekordwagen, der technisch auf dem GP-Wagen von 1913 basiert und ebenfalls über die fortschrittliche Vierventil-Technik verfügt. Flankiert und komplettiert wird Opels Rallye- und Rundstreckenhistorie durch ein Commodore B GS/E Coupé. Auf einem baugleichen Fahrzeug des Irmscher-Rennstalls gaben Walter Röhrl und Co Jochen Berger 1973 ihr Debüt bei der Rallye Monte-Carlo.

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