Archetypen: Die ersten Volkswagen

[ct-red] Als "Volkswagen" wurde der VW Käfer in den 1930er Jahren ins Leben gerufen. Doch erst nach dem 2. Weltkrieg sollte er seinem Titel gerecht werden und für viele den Traum vom eigenen Wagen wahr werden lassen. Das AUTOMUSEUM PROTOTYP widmet sich diesen bewegten Anfängen in einer Sonderausstellung.

Bis 2002 wurde der Volkswagen über 21,5 Millionen Mal gebaut und war damit das meistverkaufte Auto der Welt. Angefangen hat jedoch alles mit einigen Prototypen, Versuchsfahrzeugen und Sonderkarosserien, die allesamt unter der Leitung von Ferdinand Porsche entstanden sind. Mit freundlicher Unterstützung der AUTOSTADT GmbH Wolfsburg und der Sammlung Grundmann zeigt das AUTOMUSEUM PROTOTYP in der Sonderausstellung "ArcheTypen. Die ersten Volkswagen" u. a. den ältesten noch existierenden Vorläufer des Volkswagens, den für die NSU gebauten Porsche Typ 32 von 1934. Den weiteren Werdegang des Volkswagens veranschaulicht ein originalgetreu rekonstruierter W30-Versuchswagen von 1936/37. Nicht nur die äußere Form näherte sich hier immer weiter dem Serienmodell an, sondern auch die Technik. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der erst vor kurzem wiederentdeckte und aufwendig restaurierte VW38-Vorserienwagen aus dem Jahr 1938. In Kennerkreisen sorgt er zurzeit für Furore und wird in dieser Ausstellung nach seiner Restaurierung erstmalig öffentlich präsentiert. Ebenfalls seine Premiere feiern wird der vom AUTOMUSEUM PROTOTYP wieder aufgebaute Berlin-Rom-Wagen VW Typ 60 K 10 von 1939. Als eines von drei gebauten Stromliniencoupés sollte er bei einem von den Nationalsozialisten geplanten Propagandarennen von Berlin nach Rom für den Volkswagen werben. Mit der Sonderausstellung "ArcheTypen. Die ersten Volkswagen" präsentiert das AUTOMUSEUM PROTOTYP vom 16. April bis zum 15. Juni 2011 in der Hamburger HafenCity diese fünf äußerst seltenen Urahnen des VW Käfers. Weitere Informationen unter dem weiterführenden Link.

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