NSU (D)

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[ct-red] Die NSU-Werke zählten zu den großen Pionieren der Motorradindustrie. Anfangs noch mit 1,5 PS Zedel-Motoren im Programm, folgten bald eigene Motoren, die in hochwertige Fahrgestelle eingebaut wurden. Die größtenteils wechselgesteuerten Motorräder mit Hinterradfederung prägten die Modellreihen der 20er Jahre. Die Liste der Siege und Wettbewerbserfolge wurde in den 30er und 40er Jahren zu einer schier unüberschaubaren Erfolgsstory, die der Marke mächtig Auftrieb beim Publikum gab. Modellnamen der Nachkriegszeit wie "Fox, Max, Quick und Quickly" sind heute noch im Gedächtnis der Fan-Gemeinde. Die NSU-Werke verkauften die Motorradproduktion 1963 komplett an den jugoslawischen Presti-Konzern, der bereits seit 1957 in bescheidenem Umfang NSU-Motorräder montierte. Die Fusion mit der Auto Union AG im Jahre 1969 verschmolz beide Unternehmen zur Audi NSU Auto Union AG. 1985 wurde der Name NSU aus dieser Firmierung getilgt und wird seither als Traditionsmarke im Audi Konzern geführt.

Zeitraum
Hersteller
Zeitraum:

1901-1963

Hersteller:

Neckarsulmer Fahrradwerke (Motorenwerke) AG, Neckarsulm